125 neue Schülerinnen und Schüler aufgenommen

125 neue Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern konnte Schulleiter Helmut Ettengruber zusammen mit seiner Stellvertreterin Elisabeth Rembeck und seinem Mitarbeiter Kurt Auer am ersten Schultag des Schuljahres 2019/20 begrüßen. Er erklärte, dass die ersten beiden Schultage dem Kennenlernen der Schule und der Lehrerinnen und Lehrer gewidmet seien. Ebenfalls zum gegenseitigen Kennenlernen  lud er die Eltern ins Elterncafé, das der Elternbeirat unter der Leitung der Vorsitzenden Gitta Trippl für die Eltern vorbereitet hatte, und zum anschließenden ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung von Udo Dentler und Ingrid Bauer ein. Viele Eltern folgten diese Einladung, so dass in familiärer Runde das neue Schuljahr eingeläutet werden konnte.

Cincinnati - The Queen City

In Cincinnati ging es nach einem ruhigen Abend in den Gastfamilien am ersten Tag zur Willkommensparty auf die Bowlingbahn, wo es auch reichlich Pizza und Getränke gab. Der darauf folgende Labour Day war eine gute Gelegenheit, die amerikanische Kultur kennenzulernen und das große Feuerwerk zu bewundern.
Tags darauf startete dann auch schon früher als von daheim gewohnt die Schule, wo sich die Gymnasiasten fast wie in einem amerikanischen High-School-Film fühlten, als sie mit ihren Austauschpartnern im Unterricht saßen oder bei Schulmannschaften und Clubs mitmachten.
Die anschließenden zwei Tage wurden mit Ausflügen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Stadt verbracht, unter anderem wurde der Carew Tower besichtigt, der eine atemberaubende Sicht über die ganze Stadt bot. Im Anschluss daran stand eine Führung durch den Great American Ballpark, das große Baseballstadion der Stadt Cincinnati, auf dem Programm, bei der den Dingolfingern die herausragende Bedeutung dieser amerikanischen Nationalsportart bewusst wurde. Die Führung durch die City Hall Cincinnatis gab einen interessanten Einblick über die Geschichte und Politik der Stadt. Ein weiterer Fieldtrip führte die Schüler in den Stadtteil Over-the-Rhine, wo bei einem Besuch des Findlay Markets und bei einem kurzen Spaziergang das historische Viertel, das von deutschen Siedlern errichtet und bewohnt worden war und dessen Name an die alte Heimat erinnern sollte, bewundert werden konnte. Die imposante Music Hall und ihre Geschichte, aber auch das American Sign Museum mit einer großen Menge an bunten, leuchtenden Schildern waren weitere Highlights des Tages. Ein unvergessliches Event war die Harvest Home Parade im Cheviot-Viertel im Westen Cincinnatis, an der die Schüler in Dirndl und Lederhosen und passender Musik teilnahmen und so ihre bayerische Heimat repräsentierten. Nach einem weiteren Vormittag in der Schule, der sich von der gewohnten Abläufen in Deutschland völlig unterscheidet, konnten die Schüler bei gemütlichem Beisammensitzen mit ihren Austauschpartnern und leckerem Essen ein Fußballspiel anschauen und obwohl Deutschland 4:2 gegen Holland verloren hatte, war die Stimmung beim daraufhin stattfindenden Footballspiel der Highschoolmannschaft fantastisch. Das Wochenende stand dann für Unternehmungen mit den Gastfamilien zur Verfügung.

 

Zwei neue Lehrerinnen und ein neuer Lehrer am Gymnasium Dingolfing

Das Kollegium unserer Schule konnte zum Schuljahresbeginn zwei neue Kolleginnen und einen neuen Kollegen begrüßen. Das Foto zeigt von links:

StD Kurt Auer (Mitarbeiter der Schulleitung), StR Peter Knoll (M/Inf), StRefin Lisa Kauer (Sw/E), StRefin Melanie Kranz (D/Ek), StDin Elisabeth Rembeck (stellvertretende Schulleiterin), OStD Helmut Ettengruber (Schulleiter).

Erste Hilfe - Projekte am Gymnasium Dingolfing

Offenheit, Toleranz, Wertschätzung sind Schlagworte des Schulleitbildes. Gerade in Projekten zu Erster Hilfe sollten diese am Schuljahresende 2018/2019 eingeübt werden. Dazu übernahm das P-Seminar „Erste Hilfe – Erarbeitung kleiner Wettkampfeinheiten“  einen wichtigen Part, indem es 19 Grundschülern der Ganztagesklasse von der benachbarten Altstadtgrundschule Grundlagen der Ersten Hilfe spielerisch nahe brachte. Dazu erarbeiteten die Schülerinnen dieses Seminars progressive Stundeneinheiten zu kleineren Notfällen im Alltag, Unfällen im Sommer, im Haushalt oder mit dem Fahrrad. Begeistert machten die Viertklässler besonders die praktischen Übungen mit und wendeten abschließend ihr neu erworbenes Können in Gruppen unter einfachen Wettkampfbedingungen an. Natürlich gab es für alle neuen „Ersthelfer“ auch eine entsprechende Belohnung von den „großen“ Gymnastinnen. Ein herzlicher Dank geht dabei auch an die sehr kooperative Klassenleitung der 4. Klasse, Frau Vogl, und ihren Kollegen.

Wie reagiere ich bei Unfällen mit dem Fahrrad richtig? Dies übte die 6. Jahrgangsstufe, indem die Schüler sich anhand eines passenden Fallbeispiels engagiert mit dem Absetzen eines Notrufes, der Sicherung einer Unfallstelle und dem Eigenschutz auseinandersetzten. Darüber hinaus lernten die Sechstklässler aktiv, wie eine stabile Seitenlage durchgeführt wird und wann diese sinnvoll eingesetzt werden sollte. Damit wurde ein Thema der Verkehrserziehung der 5. Jahrgangsstufe „Fahrrad und Helm“ aufgegriffen und aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet.

Da Schüler der 7. Jahrgangsstufe vielfach mit Freunden beim Baden unterwegs sind, sollte hier das Thema „Badeunfall“ im Mittelpunkt des Erste-Hilfe-Projektes stehen. Anschaulich konnte anhand eines entsprechenden Beispiels und anhand von Erfahrungsberichten der Schüler neben dem korrekten Absetzen eines Notrufes die immense Bedeutung des Ersthelfers mit Hilfe der Vorstellung einer Rettungskette erarbeitet werden. Weil bei Notfällen wie dem „Ertrinken“ gerade der Einsatz der Herzdruckmassage wichtig ist, wurde diese von den Siebtklässlern intensiv und quasi unter Echtzeitbedingung vom Beginn der Druckmassage bis zur Übernahme durch den Rettungssanitäter oder dem Notarzt an Phantomen eingeübt. Mit vollem Einsatz, teilweise auch hochroten Köpfen, strengten sich die Schüler an, diese Vorgabe zu erfüllen. Gleichzeitig stellten viele fest, dass man im Team am effektivsten um das „Leben eines Patienten“ kämpfen kann, wenn ein rechtzeitiger Wechsel bei einem solch kräftezehrenden Einsatz zwischen den Ersthelfern durchgeführt wird.

Gerade die Sensibilisierung für die Wahrnehmung von Notlagen eines Mitmenschen, Offenheit für das Geschehen in der persönlichen Umgebung der Schüler und eine hohe Wertschätzung des Lebens werden durch solche Erste-Hilfe-Projekte geschult, vermindern die Angst vor angeblich „falschem“ Handeln und fördern die Entwicklung der Jugendlichen gemäß dem Leitbild der Schule zu „beherzten“ Bürgern unserer Gesellschaft. Abschließend möchte sich die Schulfamilie bei allen an den Projekten beteiligten Schülern herzlich für ihre begeisterte Mitarbeit bedanken.

OStRin Ingrid Bauer

Mein Baumtagebuch

Ein Jahr lang den eigenen Lieblingsbaum beobachten und die Veränderungen im Lauf des Jahres dokumentieren, das war der Auftrag, den die Klasse 5c im Rahmen des Natur- und Technik-Unterrichts zu Beginn des Schuljahres be-kommen hatte. Dabei sind wunderschöne Baumtagebücher entstanden, die von einer Jury, bestehend aus Herrn OStD Ettengruber, Frau StDin Rembeck, Herrn StD Auer und Frau OStRin Mahr, prämiert wurden. Den 1. Preis erhielt Andreas Petersen für ein sehr originelles Tagebuch in Form einer Holzschatulle aus Kiefernholz, in der auf vielen Seiten alle Informationen über die Kiefer zu finden waren und sich zusätzlich ein Fach mit den verschiedenen Baumbe-standteilen befindet. Der 2. Preis ging an Franziska Drexler, deren Baumtage-buch durch seine besonders liebevolle und gelungene Ausführung hervorstach. Melissa Zeqiraj wurde für ihr tolles Baumtagebuch über die Kastanie mit dem 3. Preis belohnt. Alle drei Kinder durften sich über einen schönen Buchpreis, der vom Förderverein gestiftet wurde und stellvertretend von Frau Ringlstetter überreicht wurde, freuen. Darüber hinaus wurden viele weitere sehr schöne Baumtagebücher angefertigt, die alle ab dem neuen Schuljahr im Schaukasten der Biologie zu bewundern sein werden.

OStRin Stephanie Mahr