Gymnasium Dingolfing überlegener„Kreismeister“ im Tennisschulwettbewerb

Mit einem souveränen 9:0 Sieg gegen die Mannschaft des Anton-Bruckner-Gymnasiums aus Straubing startete die Mädchenmannschaft Klasse II des Gymnasiums Dingolfing am vergangenen Donnerstag in die diesjährige Wettkampfsaison des Tennisschulwettbewerbes von „Jugend trai-niert für Olympia“. Julia Springer, Leonie Urban, Lena Spanner, Alyssa Paruzel und die Schwestern Verena und Christina Gmeineder ließen ihren Gegnerinnen zu keinem Zeitpunkt eine Chance und gewannen ihre Einzelbegegnungen ohne Satzverlust. Julia Springer (im Doppel mit ihrer Schwester Lisa) verteilte sogar zweimal die Höchststrafe von 6:0. Da auch Nikola Marsch und Julia Gmeineder ihre Doppelgegnerinnen vom Platz fegten, hatten alle Mannschaftsmitglieder aktiv zu diesem über-ragenden Erfolg beigetragen. Nun trifft das Gymnasium im Regionalfinale auf die Mannschaft des Gabelsberger-Gymnasiums Mainburg, wo sie sich hoffentlich ähnlich gut präsentieren und sich für das Bezirksfinale qualifizieren kann.

Niederlage im Kreisfinale

Gymnasium Dingolfing unterliegt im Mädchen-Fußball bei „Jugend trainiert für Olympia“
(ki) Mit einer jungen Mannschaft musste Oberstudienrätin Andrea Kottmeier vom Gymnasium Dingolfing im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im Fußball der Mädchen in der Altersklasse II - Jahrgänge 2003 und jünger - im Kreisfinale am Dienstag vergangener Woche (30.April) antreten. Im Dingolfinger Isar-Wald-Stadion unterlagen die Mädchen des Dingolfinger Gymnasiums der Realschule Landau auf Kleinfeld glatt mit 0:8. Dimitrij Dell von der Sparkasse Niederbayern-Mitte, dem Partner des Schulsport-wettbewerbes, gratulierte zur Siegerehrung allen Spielerinnen und überbrachte die Meistershirts sowie Urkunden. Das Gymnasium Dingolfing spielte mit Julia Aster, Maike Becker, Lina Ismair, Sina Kühbeck, Olivia Markowska, Emily Pietsch und Carina Skorka.
Die Teilnehmerinnen mit Betreuer des Kreisfinales Fußball Mädchen in Dingolfing

Volksbank- Raiffeisenbank Dingolfing zeichnet Gewinner am Gymnasium aus

Unter dem Motto „Musik bewegt“ stand der 49. Internationale Jugendwettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken. Schüler und Schülerinnen waren aufgerufen in ihrem Beitrag zu zeigen, wie Musik Ihr Leben beeinflusst, als Inspirationsquelle auf Konzerten, Festivals, als Ausdrucksmittel der eigenen Persönlichkeit oder Musik als Vehikel eigene Botschaften oder Visionen zu transportieren. In unterschiedlichsten Techniken von der Bleistiftzeichnung über Farbstifttechnik, Malerei, Collage bis hin zum Kurzfilm zeigten die Wettbewerbsteilnehmer ihr Können. Julia Berezucki (9.Klasse) konnte mit Ihrer Portraitcollage namhafter Musiker von Beethoven bis Michael Jackson mit einer herausragenden Freihandzeichnung in Farbstifttechnik den 1. Platz in der Altersgruppe der 7.- 9. Klasse erzielen und verteidigt damit ihre 1. Platzierung des Vorjahres. Anna Hitzenberger (8. Klasse) zeigt in ihrer Bildgestaltung das Porträt eines Mädchens, das sich durch die Musik aus ihren Kopfhörern in eine eigene bunte „Bubblewelt“ träumt und konnte sich damit den 3. Platz in dieser Altersgruppe sichern.
Auch im Bereich Kurzfilm konnte das Gymnasium zwei Sieger ausmachen. „Musik verbindet die Welt“ lautet der Titel, den Magdalena und Franziska Nadler (10./8. KLasse) ihrem engagierten Filmprojekt verliehen haben. In knapp fünf Minuten zeigen uns die Schülerinnen, wie Instrumente unterschiedlicher Kulturkreise, beispielsweise Didgeridoo, Trommeln oder Akkordeon gespielt werden und wie Musikerleben Menschen weltweit verbindet. Dazu wurde als überleitendes Element ein Weg durch die Landschaft gewählt; Textbausteine und als Intro eine kleine Tanzeinlage sind weitere Ebenen dieses dokumentarischen Films mit dem sie den 2. Platz in ihrer Altersgruppe belegten. Gewürdigt werden sollte an dieser Stelle auch das Engagement der Musikerinnen und Musiker, die für das Projekt ihre Instrumente vorgeführt haben.
Das Filmprojekt „Life Sax“ von Tobias Wagner (Kamera, Technik, Schnitt) und Seraphin Flassig (Darsteller) aus der 10. Klasse, nähert sich dem Thema „Musik erleben“ in Form eines Kurzspielfilms mit „Fantasy“ Elementen. Ein gemeinsam verfasstes Drehbuch und Storyboard im Kunstunterricht nach eigenen Ideen wurde an mehreren „Locations“. z.B. im Wald umgesetzt. In der Geschichte spielt ein Junge die Hauptrolle, dessen bisher tristes Leben durch die Entdeckung eines Saxophons auf einer verschneiten Waldlichtung eine fantastische Wendung nimmt…Die Kameraführung bleibt nah am überzeugenden Darsteller, der sich an der Isar sogar selbst begegnet...In der Postproduktion wurde ebenso viel Einsatz von Schnitt, Farbkorrektur bis zur Auswahl geeigneter Musik gezeigt. An dieser Stelle sind der Verein „Drehort Schule“ mit dem Gymnasium Dingolfing als „Kompetenzzentrum Film“ und Universal Produktion Music als Unterstützer und letztere für die Bereitstellung der Musikrechte zu nennen. Der Film gewann einen herausragenden 5.Platz bundesweit, damit setzt das Team seine „Filmkarriere“ fort, denn die beiden Jungfilmer konnten mit „Just say no“ einem Anti- Drogen- Social Video zuletzt bei den Jugendkulturtagen punkten.

Eine Müncherin, ein Simbacher und doch in Berlin!

Das Brandenburger Tor. Das Wahrzeichen Berlins. Jetzt weiß man sicher, dass man in Berlin ist und nicht in irgendeiner anderen Großstadt. Zusammenstellen, bitte. Lächeln. Knips. Zahlreiche Fotos werden geschossen. Endlich in Berlin. Darauf freuen sich die zehnten Klassen des Gymnasiums schließlich schon seit Wochen.

Viele Erlebnisse sorgten dafür, dass die Reise unvergesslich bleiben wird!

Nach einer langen Busfahrt machten die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern Frau Krempl, Herrn Kölnsperger, Frau Fischer-Döring, Frau Skibiak, Herrn Dettenkofer, Frau Gahr, Herrn Hellesö und Herrn Dentler einen Zwischenstopp in Potsdam, um Schloss und Park Sanssouci zu besichtigen. Während der eine Bus dann ins Hotel fuhr und die Schüler eincheckten, wurde der andere Bus in einen Unfall verwickelt. Ein Kratzer am Vorderrad war der einzige Schaden, aber bis die Polizei alles aufgenommen hatte, vergingen rund zwei Stunden.  Dass der halbstündige Fußmarsch vom Unfallort ins Hostel die erste Sightseeingtour war, wollten die Schüler nicht so recht glauben.

Die East Side Gallery, das am längsten noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer, war dann wirklich die erste Sehenswürdigkeit.

10d berlin10ab berlinAm nächsten Tag lernten die Schülerinnen und Schüler die Stadt bei einer interessanten Stadtrundfahrt näher kennen. Die Reiseleiterin kam aus München. Am Nachmittag blieb Zeit, um am Ku´damm das schöne Wetter zu genießen und die Berliner Einkaufszentren zu plündern. Am späten Nachmittag fand der Besuch des Plenarsaals im Reichstagsgebäude statt. Im Anschluss trafen sich die Dingolfinger mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Max Straubinger aus Simbach. Dabei bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihm Fragen zu aktuellen Themen zu stellen. „Ich empfinde es als große Freude, dass neunzig Schüler mit ihren Lehrern hierherkommen.“ Straubinger versucht nach eigenen Angaben stets den Kontakt zu den Bürgern in seinem Wahlkreis zu halten, obwohl er viel Zeit in Berlin verbringt. „Am meisten am Abgeordnetensein mag ich die Konfrontation mit den verschiedensten Lebenssituationen.“ Er forderte die Schüler auf, sich politisch zu engagieren.

Mit der Besichtigung des Bode-Museums mit Kunstwerken aus ganz Europa begann der dritte Tag der Berlinreise.  Danach stand die Führung im Stasigefängnis Hohenschönhausen an. Herumgeführt wurden die Schüler von ehemaligen Inhaftierten, was die Erzählungen authentischer machte.

Einen spannenden Ausklang fand die Reise in der Berliner Unterwelt „Gesundbrunnen“. In diesem U-Bahnhof entstanden auf mehreren Etagen unterirdische Luftschutzbunker, die während des Zweiten Weltkrieges Schutz boten. Heute beherbergt die Unterwelt ein Museum mit Funden und Kriegsschrott.  

Mit vielen Eindrücken aus der Bundeshauptstadt kehrten die Zehntklässler nach vier Tagen wieder zurück.

Schnupperstunden am Gymnasium Dingolfing

Am vergangenen Donnerstag stellte sich das Gymnasium Dingolfing wieder interessierten Viertklässlern und ihrer Begleitung mit einem „Schnuppernachmittag“ vor. Nach bewährtem Konzept bot das Gymnasium auch heuer wieder einige Wochen vor dem Einschreibungstermin die Möglichkeit, einen ersten Eindruck vom Gebäude und vom Unterrichtsangebot zu gewinnen. In der gut gefüllten Aula präsentierten einige Neuntklässler mit ihrem Informatiklehrer Vorführungen im Rahmen des Robotik-Unterrichts, schon bevor Oberstudiendirektor Helmut Ettengruber die gespannten Besucher herzlich begrüßte und den Ablauf des Nachmittags erklärte. So hatten die Kinder mit ihren Eltern in sieben Gruppen insgesamt sieben Stationen zu durchlaufen, wo sie in etwa zweieinhalb Stunden einen Einblick in die Vielfalt des Bildungsangebots des Gymnasiums Dingolfing gewinnen konnten. Begleitet wurden die Gruppen von erfahrenen Lehrern, die zur Verfügung standen, um gerne und kompetent Fragen rund um den „Schulbetrieb“ zu beantworten, während etliche Lehrkräfte ihre Fächer sehr anschaulich und kindgerecht präsentierten.

So konnten die Viertklässler beispielsweise im Biologiesaal abwechslungsreiches Anschauungsmaterial kennen lernen und kleine Experimente selbst durchführen. Interessant waren Blicke durch verschiedene Mikroskope auf die kleinsten Bestandteile von Tieren und durch die sogenannte Umkehrbrille. Auch im Physik-Bereich wurden die Gäste mit faszinierenden Vorführungen zu allen Teilbereichen dieses Faches begeistert; so wurde unter anderem demonstriert, wie sich Metalle unterschiedlich ausdehnen und wie ein Schaumkuss auf ein Vakuum reagiert. Eines ihrer künftigen Klassenzimmer konnten die Viertklässler im Nordtrakt des Gymnasiums kennenlernen. Dieser Gebäudeteil wurde im Jahr 2000 errichtet und zählt nunmehr, nach der Generalsanierung, zu den älteren Gebäudeteilen, die jedoch in den Sommermonaten komplett mit neuester Technik ausgestattet werden. Einige Sechstklässler hatten sich zur Verfügung gestellt und führten lebendigen schülerzentrierten Englischunterricht vor, der mit der Aufforderung „Do you want to play a game?“ begann. In Mathematik faszinierten die beiden Lehrkräfte die Teilnehmer mit geometrischen Formen und diversen Logikaufgaben. Im Computerraum wurden erste Programmierversuche unternommen. Dabei galt es, ein virtuelles Wesen, das Männlein „Robot Carol“, durch genaue Befehlseingabe dazu zu bringen, sich durch den Raum zu bewegen, sich zu drehen und Bausteine abzulegen. Eifrig bemühten sich die an Spiele-Konsolen gewöhnten jungen Besucher, das Männlein zu dirigieren, wobei vielen Kindern klar wurde, wie aufwendig ein im Computerspiel so einfach erscheinender Vorgang programmiert werden muss. Auch im Musiksaal wurden die Besucher zum Mitmachen aufgefordert und mit viel Spaß waren die Kinder damit beschäftigt, die Geschichte der Schlange Serpentina musikalisch zu erzählen.

In der freundlichen und hellen Mensa hatten fleißige Helfer aus dem Elternbeirat, der sich und seine Arbeit den anwesenden Eltern vorstellte, leckere Kuchen und Getränke bereitgestellt, so dass auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt war. Am Gymnasium Dingolfing ist es von Montag bis Donnerstag möglich, sich mittags mit gesunder, abwechslungsreicher Kost zu versorgen. Vor allem die Eltern wurden über die Organisation der Mittagsverpflegung informiert, die bargeldlos mittels Chip abgewickelt wird. Nach dem Mittagessen gibt es im Aufenthaltsbereich der Mensa genügend Platz, die Hausaufgaben zu erledigen oder sich mit Spielen zu beschäftigen; dabei ist täglich – außer freitags – eine erfahrene Aufsicht anwesend. Das Gymnasium Dingolfing ist zwar keine Ganztagsschule, dennoch besteht für die Schüler im Bedarfsfall die Möglichkeit, bei der Erledigung der Hausaufgaben im Schulbereich nachmittags beaufsichtigt zu werden – ein Angebot, das von den Eltern erfreut zur Kenntnis genommen wurde.

Müde, aber zufrieden und um viele neue Eindrücke reicher, machten sich die „Schnupperschüler“ am frühen Abend auf den Heimweg – in sichtlicher Vorfreude darauf, im September als reguläre Gymnasiasten wiederzukommen.