"Wir alle leben in einer sehr spannenden Zeit unserer Menschheitsgeschichte, 'pantha rhei' ist die Devise in diesen Zeiten, alles ist in Bewegung: unsere Einstellung, unser Lifestyle und sogar wir Menschen. Im Zeitalter der Globalisierung verschiebt sich auch die in die Jahre gekommene Einstellung des einen, gleichgestalteten Volkes hin zu einer pluralistischen, von Gesichtern verschiedenster Herkunft geprägten Gesellschaft. Ein anschauliches Beispiel: Pizza, Döner, Sushi, Gyros und vieles mehr stehen auf unserem alltäglichen Speiseplan, was noch vor einigen Jahrzehnten unvorstellbar war. Doch für uns ist diese Art der multikulturellen Ernährung die Normalität, ebenso die vielen Gesichter von Menschen unterschiedlichster Herkunft. Dabei ist diese Entwicklung nicht nur einseitig zu betrachten, weil viele deutsche Staatsbürger auch ins Ausland emigrieren. Da ich mit einem Zitat des Heraklit begonnen habe, möchte ich auch mit einem abschließen: 'Alles, was zustande kommt, geht auf eine Notwendigkeit zurück', das heißt, wir sollten uns nicht abwenden von den Entwicklungen einer modernen Welt, sondern das Privileg der Herausforderung und des mannigfaltigen Lebens in Deutschland vollends genießen."

- Michael Seidl

 

"Mit der Erwartung praxisnahe Erfahrungen auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise zu sammeln und die Geschichten der Geflüchteten aus erster Hand kennenzulernen, habe ich das P-Seminar 'Migration? - Das betrifft uns alle!' gewählt. Durch die geführten Interviews mit Geflüchteten, freiwilligen Helfern, sowie Politikern, erhielt ich einen breiten Einblick in die Problematik, die Hintergründe und Chancen der Flüchtlingskrise. Die wohl wichtigste Erfahrung, die ich aus dem Seminar und den Interviews mitnehmen konnte, ist jedoch, dass jeder Mensch, nicht nur ein Rädchen im Getriebe ist, sondern stets eine bedeutende Geschichte hat."

- Dominic Mauersberger

 

"Als uns in der 10. Klasse die verschiedenen P-Seminare für unseren Abiturjahrgang vorgestellt wurden, fiel mir die Entscheidung, welches Seminar ich als Erstwunsch wählen sollte, sehr leicht. Aufgrund der zu dieser Zeit omnipräsenten Flüchtlingsproblematik, entschied ich mich für das Seminar 'Migration? – Das betrifft uns alle!'. Ich bereute diese Entscheidung nie, da Völkerwanderungen einen großen Teil unserer Menschheitsgeschichte ausmachen und ich mich mit diesem Thema auseinandersetzen wollte. Beispielsweise prägen ausländische Gerichte oder fremde Gebräuche und Traditionen unsere deutsche Kultur maßgeblich und sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Deshalb denke ich, dass man heute gegenüber dieser Thematik offen und unvoreingenommen sein und sein Augenmerk nicht nur auf das Negative und die potentiellen Gefahren richten sollte."

- Bastian Wesely

 

"Mit der Erwartung, einen Einblick in andere Kulturen zu bekommen und tieferliegende Ursachen für Migration zu erfahren, habe ich das Seminar 'Migration? - Das betrifft uns alle!' gewählt. Vor allem durch unsere zahlreichen Interviews mit Flüchtlingen wurden meine Erwartungen völlig erfüllt. Insgesamt gibt dieses Projekt einen Einblick in die Flüchtlingsthematik und die Migration in unserer Region."

- Jonas Aisch

 

"Mit der Erwartung die Migrationssituation in der heutigen Zeit hautnah zu erleben habe ich das Seminar „Migration? - Das betrifft uns alle!“ gewählt. Durch die zahlreichen Interviews mit Geflüchteten hat sich für die TeilnehmerInnen des Seminars der Horizont hinsichtlich des Kulturverständnisses erheblich erweitert und man hat so die Flüchtlingskrise von einem komplett anderen Blickwinkel erleben können. Zusammenfassend kann man sagen, dass ich meine Zeit höchst sinnvoll in eine nachhaltige Aktivität investiert habe."

- Nicolas Philippi

 

"Migration, das betrifft uns nicht nur alle, sie bereichert uns alle. Migration erlaubt uns Dinge aus anderen Perspektiven zu sehen. Wir lernen von fremden Kulturen und können so unseren Horizont erweitern. Von unserem Seminar habe ich mir erhofft, Informationen über das Thema Migration vermitteln zu können und so statt Vorurteilen, Toleranz und Weltoffenheit zu fördern."

- Gabriela Ruder

 

"Ich selbst bin im Süden Russlands geboren und vor 16 Jahren mit meiner Familie nach Deutschland eingewandert. Das Streben nach einem besseren Leben, Glück und Sicherheit war unsere Motivation.
Wie wir bei der Arbeit in unserem Seminar feststellen konnten, ist dies auch der Hauptgrund, der alle Migranten antreibt.
Ist es nicht das, was wir uns eigentlich alle wünschen? Und haben wir nicht alle dasselbe Recht darauf, unabhängig davon, an welchem Ort wir geboren wurden?
Von Natur aus hat doch jeder Mensch den gleichen Anspruch darauf auf jedem Kontinent, in jedem Land und an jedem Ort auf dieser Erde sein Glück zu suchen.  Denn Länder und Grenzen existieren nicht von Natur aus, sie sind vom Menschen geschaffen.
Um zu zeigen, dass uns all dieses Streben, diese Motivation, verbindet, und um andere über Migration zu informieren, habe ich mich für dieses Seminar entschieden. Denn Migration, das ist kein Privileg, es ist ein Recht, das wir alle besitzen."

- Arsen Tuaev

 

"Ich hatte mich für das Seminar 'Migration – Das betrifft uns alle!' entschieden, da es sich damals, als viele Flüchtlinge nach Deutschland kamen, um ein doch sehr brisantes Thema handelte und ich es wichtig finde, besonnen und aufgeschlossen mit neuen Situationen und Menschen umzugehen. Und ich denke, dass, wenn wir bereit sind, neue Kulturen, Sprachen und Länder kennenlernen zu wollen, dann können wir von Menschen mit Migrationshintergrund profitieren und gegenseitig voneinander lernen. Das Seminar hat mich vor allem persönlich sehr weitergebracht, da es mir Einblicke in Leben und Gedanken anderer Menschen ermöglicht hat, die ich sonst vielleicht nicht bekommen hätte."

- Kathrin Langenberger

 

"'Migration – Das betrifft uns alle!' – Das ist der Titel des Projektseminars, das ich für das Schuljahr 2015/17 gewählt habe. Am Anfang dachte ich, es gehe bloß um Flüchtlinge, die aus dem Nahen Osten oder Afrika nach Deutschland geflohen sind; so wie einige Fußballer, die mit mir in einem Verein spielen. Doch es gab auch schon Migration vor der bekannten Flüchtlingswelle der letzten Jahre. So kamen beispielsweise Gastarbeiter, vorwiegend aus Südeuropa, zu uns. Und auch der Punkt Migration stellte sich anders dar als gedacht. Zu Beginn des Seminars war ich noch von Vorurteilen beeinflusst, doch man lernte die tatsächliche Lage der Betroffenen und auch deren Helfer kennen. So konnte ich meine Voreingenommenheit ablegen und neue Einsichten gewinnen. Ich hoffe, dass jeder, der unsere Website besucht, sich auch von Vorurteilen freimachen kann und das Thema 'Flüchtlingskrise' anders sieht und anders darüber denkt."

- Matthias Kurzmiller

 

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