„Wir hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck, der eineinhalb Planeten bräuchte, um die benötigte Biokapazität zu erzeugen. Wir haben aber nur einen Planeten, genau einen.“ Diese Erkenntnis muss schockieren. Zumindest sehr nachdenklich machte sie die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 und der Q11 Geographiekurse des Gymnasiums Dingolfing. Der Veranstalter „Multivision“ mit seinen Projektpartnern Oxfam und Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie zeigte in einem multimedial aufbereiteten Vortrag eine beklemmende Wahrheit: Ein Viertel der Menschheit verbraucht drei Viertel der Ressourcen. Lebten alle so wie in Deutschland, bräuchte man drei Planeten um unseren Hunger nach Lebensmitteln, Konsumgütern und Energie zu decken. Verlierer sind die armen Länder, die Kleinbauern: Diese trifft vor allem der Klimawandel besonders hart. Sie haben – nicht wie wir – die finanziellen Mittel, diese Missstände zu überspielen. Der Moderator bezog auch die Schüler mit ein: Wer ist dafür, dass wir gerechter leben auf unserer Erde? Alle Hände gingen nach oben. Wer hat eine konkrete Idee, wie wir das konkret ändern könnten? Da waren es nur wenige Hände. Aber alle rief der Moderator auf und immer weitere Beiträge schlossen sich an: Lebensmittel aus der Region konsumieren, auf regenerative Energien setzen, CO2 reduzieren. Bleibt nur zu hoffen, dass alle das auch TUN, denn nur so schaffen wir es, gerechter in der EINEN Welt zu leben. Die Organisatoren, StD Josef Fröhler und OStR Jürgen Frömberg, freuten sich, dass diese Gemeinschaftsveranstaltung der Fächer Biologie und Geographie offensichtlich zum Nachdenken angeregt hat.

 

 

Wasserstelle im Camp Bunia, Dr Kongo | © Jane Beesley/ Oxfam

Quelle: http://www.oxfam.de/presse/dr-kongo/fotos

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