Schnupperstunden am Gymnasium Dingolfing

Am vergangenen Donnerstag stellte sich das Gymnasium Dingolfing wieder interessierten Viertklässlern und ihrer Begleitung mit einem „Schnuppernachmittag“ vor. Nach bewährtem Konzept bot das Gymnasium auch heuer wieder einige Wochen vor dem Einschreibungstermin die Möglichkeit, einen ersten Eindruck vom Gebäude und vom Unterrichtsangebot zu gewinnen. In der gut gefüllten Aula präsentierten einige Neuntklässler mit ihrem Informatiklehrer Vorführungen im Rahmen des Robotik-Unterrichts, schon bevor Oberstudiendirektor Helmut Ettengruber die gespannten Besucher herzlich begrüßte und den Ablauf des Nachmittags erklärte. So hatten die Kinder mit ihren Eltern in sieben Gruppen insgesamt sieben Stationen zu durchlaufen, wo sie in etwa zweieinhalb Stunden einen Einblick in die Vielfalt des Bildungsangebots des Gymnasiums Dingolfing gewinnen konnten. Begleitet wurden die Gruppen von erfahrenen Lehrern, die zur Verfügung standen, um gerne und kompetent Fragen rund um den „Schulbetrieb“ zu beantworten, während etliche Lehrkräfte ihre Fächer sehr anschaulich und kindgerecht präsentierten.

So konnten die Viertklässler beispielsweise im Biologiesaal abwechslungsreiches Anschauungsmaterial kennen lernen und kleine Experimente selbst durchführen. Interessant waren Blicke durch verschiedene Mikroskope auf die kleinsten Bestandteile von Tieren und durch die sogenannte Umkehrbrille. Auch im Physik-Bereich wurden die Gäste mit faszinierenden Vorführungen zu allen Teilbereichen dieses Faches begeistert; so wurde unter anderem demonstriert, wie sich Metalle unterschiedlich ausdehnen und wie ein Schaumkuss auf ein Vakuum reagiert. Eines ihrer künftigen Klassenzimmer konnten die Viertklässler im Nordtrakt des Gymnasiums kennenlernen. Dieser Gebäudeteil wurde im Jahr 2000 errichtet und zählt nunmehr, nach der Generalsanierung, zu den älteren Gebäudeteilen, die jedoch in den Sommermonaten komplett mit neuester Technik ausgestattet werden. Einige Sechstklässler hatten sich zur Verfügung gestellt und führten lebendigen schülerzentrierten Englischunterricht vor, der mit der Aufforderung „Do you want to play a game?“ begann. In Mathematik faszinierten die beiden Lehrkräfte die Teilnehmer mit geometrischen Formen und diversen Logikaufgaben. Im Computerraum wurden erste Programmierversuche unternommen. Dabei galt es, ein virtuelles Wesen, das Männlein „Robot Carol“, durch genaue Befehlseingabe dazu zu bringen, sich durch den Raum zu bewegen, sich zu drehen und Bausteine abzulegen. Eifrig bemühten sich die an Spiele-Konsolen gewöhnten jungen Besucher, das Männlein zu dirigieren, wobei vielen Kindern klar wurde, wie aufwendig ein im Computerspiel so einfach erscheinender Vorgang programmiert werden muss. Auch im Musiksaal wurden die Besucher zum Mitmachen aufgefordert und mit viel Spaß waren die Kinder damit beschäftigt, die Geschichte der Schlange Serpentina musikalisch zu erzählen.

In der freundlichen und hellen Mensa hatten fleißige Helfer aus dem Elternbeirat, der sich und seine Arbeit den anwesenden Eltern vorstellte, leckere Kuchen und Getränke bereitgestellt, so dass auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt war. Am Gymnasium Dingolfing ist es von Montag bis Donnerstag möglich, sich mittags mit gesunder, abwechslungsreicher Kost zu versorgen. Vor allem die Eltern wurden über die Organisation der Mittagsverpflegung informiert, die bargeldlos mittels Chip abgewickelt wird. Nach dem Mittagessen gibt es im Aufenthaltsbereich der Mensa genügend Platz, die Hausaufgaben zu erledigen oder sich mit Spielen zu beschäftigen; dabei ist täglich – außer freitags – eine erfahrene Aufsicht anwesend. Das Gymnasium Dingolfing ist zwar keine Ganztagsschule, dennoch besteht für die Schüler im Bedarfsfall die Möglichkeit, bei der Erledigung der Hausaufgaben im Schulbereich nachmittags beaufsichtigt zu werden – ein Angebot, das von den Eltern erfreut zur Kenntnis genommen wurde.

Müde, aber zufrieden und um viele neue Eindrücke reicher, machten sich die „Schnupperschüler“ am frühen Abend auf den Heimweg – in sichtlicher Vorfreude darauf, im September als reguläre Gymnasiasten wiederzukommen.

Exkursion zum Thema Arten- und Biotopschutz

Am 20.03.2019 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe des Gymna-siums Dingolfing eine Exkursion zum Krötenzaun in Hinterkreuth, um sie, wie im Lehrplan gefordert, für die Anliegen des Arten- und Biotopschutzes zu sensibilisieren und darauf auf-merksam zu machen, wie gefährdet viele Wirbeltierarten und auch ihre Lebensräume sind. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Kinder vor Ort von Frau Mareike Grunz vom Land-schaftspflegeverband, die darüber hinaus als Ehrenamtliche diesen Krötenzaun seit vielen Jah-ren betreut, über Ihre Arbeit informiert. Dazu durften wir, wie in den Jahren zuvor, das Ge-lände der Einrichtung Dr. Loew Soziale Dienstleistungen Haus Hinterkreuth nutzen, wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten. Die Kinder erhielten viele Informationen über die bei uns heimischen Tiere und durften sich interessante Anschauungsobjekte ansehen. Auch ein kleiner Spaziergang durch ein angrenzendes Waldstück mit Herrn Stefan Messerer und seinen beiden Hunden, auf dem man beobachten konnte, wie alles sprießt und grünt, stand mit auf dem Programm. Mit vielen interessanten und bestimmt lehrreichen Eindrücken kehrten alle zur Schule zurück.

 

Probeessen mit dem Landrat in der Mensa

Durch seine Einladung zum Mittagessen in der Mensa bereitete Herr Landrat Heinrich Trapp den Schülerinnen und Schülern der Klassen 6b und 6c am Dienstag, 09.04.2019, große Freude. Wie Herr Trapp den Kindern in einer kurzen Ansprache erklärte, wollte er mit dieser Einladung den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass das Mensaessen sehr schmackhaft ist. Er motivierte die Kinder, das Mensaangebot in Zukunft etwas besser zu nutzen. Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich mit einem kräftigen Applaus und einem aus 58 Kehlen schallenden „Danke“. Am Donnerstag, 11.04.2019, kommen die Klassen 6a und 6d in den Genuss eines Probeessens. Die weiteren Klassen der Schule sind nach Ostern vom Herrn Landrat eingeladen.

„Den Toten zur Ehr, den Lebenden zur Mahnung.“

Am Dienstag, den 19. März, besuchten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts die KZ-Gedenkstätte in Dachau.
Vor Ort zeigte pädagogisch ausgebildetes Fachpersonal den Schülern, wie die Menschen im „Arbeitslager“ Dachau leben und arbeiten mussten. Nach kurzen Vorbemerkungen zum Nationalsozialismus und zur Entstehung des Konzentrationslagers ging es durch das Eingangstor mit dem zynischen Text „Arbeit macht frei“ über den Appellplatz in die Baracken, in den Verwaltungstrakt, zu den für die Schüler besonders erschreckenden Folterplätzen. Dem ein oder anderen erschien die Situation beinahe unwirklich, wenn man sich vorstellte, dass hier tausende Menschen leiden mussten und zu Tode kamen. Doch an jeder Station wurde den Schülern klarer, welche schrecklichen Lebensbedingungen an diesem Ort herrschten und welchen Qualen die Insassen ausgesetzt waren. Der Zynismus und die Brutalität des Lagerlebens wurden besonders bei den Verbrennungsöfen sowie der Gaskammer mit der Aufschrift „Brausebad“ deutlich.
Einen weiteren Einblick in das Leben und Leiden in Dachau gab ein Film, der Aufnahmen aus der damaligen Zeit zeigte. Laut einem Schüler habe dieser dem vorher Gesehenen und Gehörten sozusagen ein Gesicht gegeben.
Es war definitiv keine schöne, jedoch eine sehr lehrreiche Fahrt, die unser Verständnis füreinander, für unsere Geschichte und für die daraus erwachsene Verantwortung gefördert hat.

Im Namen der begleitenden Lehrkräfte: Daniela Stefan

Projekt "Die goldenen 20er"

Am 14.02.2019 setzten die beiden Schülerinnen Eva Heidobler und Vanessa Hulin ihr Projekt zum Thema "Die goldenen 20er" im Rahmen des P-Seminars "Make history happen - Geschichte zum Anfassen" unter der Leitung von Frau Fischer um. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9C bekamen von den Projektleiterinnen Kleidung und Accessoires im Stil der 20er Jahre zur Verfügung gestellt, mit welchen sie ausgewählte Fotos nachstellten. Dieses Projekt hatte zum Ziel, den Schülern lebhaft die Vergangenheit näher zu bringen und sie für das 2. Halbjahr zu motivieren, in dem sie diese Zeit durchnehmen werden. Die Bilder wurden mit einer Spiegelreflex- sowie mit einer Sofortbildkamera erstellt. Das Projekt war ein voller Erfolg und alle Schüler beteiligten sich mit Freude daran. Die Bilder wurden im Klassenzimmer der 9C aufgehängt.