Das Gymnasium Dingolfing nahm am vergangenen Freitag an der Aktion Fridays for Future teil. Nach dem Vorbild der Schwedin Greta Thunberg wurde zwar nicht gestreikt, aber in der Pause eine Podiumsdiskussion zum Thema Umweltschutz gestartet. Eingeladen waren Landrat Heinrich Trapp, ödp-Kreisvorsitzender und Koordinator des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ Klaus Seufzger und Franz Anneser vom Bund Naturschutz. Die Aktion wurde von den Schülerinnen der Q12 Franziska Sänftl und Lena Mauersberger organisiert und von Isabella Vogl moderiert.
Dabei spielte das Volksbegehren "Rettet die Bienen" eine nicht unwesentliche Rolle. "Es ist wichtig, sich für das Volksbegehren zu interessieren. Auch wenn ihr noch nicht unterschreiben dürft, informiert euch über die Inhalte und animiert eure Eltern, zu unterschreiben, denn in den Medien werden oft falsche Fakten geliefert", so Klaus Seufzger.

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Auf die Frage, ob vegane Ernährung wichtig für den Tierschutz sei, waren sich die drei Politiker einig. Man müsse nicht auf den Genuss verzichten, wenn man auf die Herkunft des Tieres achtet. Wenn das Tier ohne Pestizid belastete Nahrung aufgewachsen ist und es ein faires Leben hatte, dann kann man es ohne Bedenken essen, war die Meinung. Keinesfalls darf Veganismus auf einer Glaubensfrage basieren. Trotzdem sollte man aber den Fleischkonsum reduzieren.

Am 14.10.18 fand im KuKi in Landau ein abschließendes Filmfestival zur Aktion "Stark im Leben ohne Sucht" statt, bei dem die besten Filme präsentiert und prämiert wurden.
Im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion des Suchtarbeitskreises Dingolfing-Landau, der katholischen Erwachsenenbildung, der kommunalen Jugendarbeit und der katholischen Jugendstelle Dingolfing, konnte bis 09.09.18 ein 90 Sekunden langer Werbespot gedreht und eingerreicht werden.
Tobias Wagner und Seraphin Flassig (beide 10C) haben bei diesem Wettbewerb mit ihrem sehr gelungenen und professionellen Film "Just say no" sowohl in der Jurywertung als auch bei der Publikumsabstimmung den ersten Platz belegt.

Überzeugen Sie sich/überzeugt euch selbst.


Wir gratulieren!

 

Einen hautnahen Einblick in den abwechslungsreichen Beruf des Rettungssanitäters erhielten die Schulsanitäter der 10. Klassen bei der Besichtigung eines Rettungswagens.

Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler mit der Ausrüstung der Sanitäter vertraut gemacht. Hierzu stellten zwei Rettungssanitäter des BRK, Thomas Wanninger und Daniel Habedank, unter anderem den Inhalt eines Notfallrucksacks sowie die umfangreiche Ausstattung des Rettungswagens vor, indem sie verschiedene Geräte, wie z.B. ein Beatmungsgerät, demonstrierten und auf anschauliche Art ihre Funktionsweise erläuterten.

Neben der Vermittlung theoretischer Inhalte stand besonders die praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse im Vordergrund. So erhielten die jungen Schulsanitäter die Möglichkeit, ihre bereits bei der schulinternen Ausbildung erlernten Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Mit viel Körpereinsatz stellten die Schüler unter Verwendung der Notfallausrüstung die Rettung im Ernstfall nach, wobei ihnen auch hier die erfahrenen Mitglieder des BRK mit Rat und Tat zur Seite standen.

(Laura Wagner)

„Jede vierte Frau ist deutschlandweit von sexueller Gewalt betroffen“, sagten die Vertreterinnen der Landshuter Interventionsstelle kurz Lis, die die Klasse 10A am 20.09.2018 besuchten. Es wurde erklärt, dass es nicht nur die physische Gewalt gibt, sondern auch die psychische, ökonomische, strukturelle sowie die soziale Gewalt. Um die Unterschiede dieser Formen besser verstehen zu können, wurden den Jugendlichen Karten ausgeteilt, die sie dann der passenden Gewaltform zuordnen konnten. Außerdem durften die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Entscheidungen über verschiedene Situationen treffen, indem sie eine Geschichte hörten und dann auf einer Skala platzieren konnten, wie sie die verschiedenen Handlungen des Partners finden. Zum Schluss haben die zwei Referentinnen der Interventionsstelle den Teufelskreis gemeinsam mit Hilfe der Klasse an die Tafel gezeichnet sowie zu jedem Stadium etwas erklärt. Anschließend wurde der Workshop, der für die Schülerinnen und Schüler sehr erfahrens – und empfehlenswert war, evaluiert.

Alina Obuchova, Harsimran Chahal

Am 11.07.2018 war Herr Manfred Werdan, ein ausgewiesener Experte zum Thema Reptilien und andere ausgefallene „Haustiere“ mit seinen verschiedenen Mitbewohnern wieder zu Gast an unserer Schule. Zuerst wurden den 8. Jahrgangsstufen anhand verschiedener Insekten, wie Stabheuschrecke und Wandelndem Blatt, der Fachbegriff Mimese – Tarnung durch Anpassung an die Umgebung in Farbe und Form – noch einmal nähergebracht. Auch auf die Mimikry – die Nachahmung wehrhafter bzw. giftiger Lebewesen durch völlig harmlose Tiere - wurde noch einmal an Hand von Schlangen und Insekten erklärt. Besonders mutige Schülerinnen und Schüler durften dann eine Vogelspinne oder einen Skorpion anfassen. Zu allen seinen Lieblingen wusste Herr Werdan noch viele interessante Anekdoten zum Besten zu geben, so dass den Kindern die Zeit fast zu schnell verging. Im Anschluss an die 8. Jahrgangsstufe waren die Sechstklässler dran… Sie durften die verschiedensten Reptilien, von denen sie bisher vielleicht nur gehört hatten, nicht nur aus der Nähe sehen, sondern auch auf die Hand nehmen und streicheln. So manch einer hat dabei verwundert festgestellt, dass sich Schlangen unglaublich angenehm anfühlen und überhaupt nicht eklig sind. Nachdem damit weitere Vorurteile abgebaut wurden, bekamen die Schülerinnen und Schüler nicht nur umfassende Informationen zum Thema Artenschutz, sondern auch zur artgerechten Haltung von Schildkröten, Echsen und Schlangen. Die Kinder konnten an diesem Vormittag viele wertvolle Eindrücke gewinnen und sind vielleicht jetzt, da sie die verschiedenen Arten aus nächster Nähe kennengelernt haben, eher sensibilisiert, auch etwas für deren Erhaltung zu tun.