Das Brandenburger Tor. Das Wahrzeichen Berlins. Jetzt weiß man sicher, dass man in Berlin ist und nicht in irgendeiner anderen Großstadt. Zusammenstellen, bitte. Lächeln. Knips. Zahlreiche Fotos werden geschossen. Endlich in Berlin. Darauf freuen sich die zehnten Klassen des Gymnasiums schließlich schon seit Wochen.

Viele Erlebnisse sorgten dafür, dass die Reise unvergesslich bleiben wird!

Nach einer langen Busfahrt machten die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern Frau Krempl, Herrn Kölnsperger, Frau Fischer-Döring, Frau Skibiak, Herrn Dettenkofer, Frau Gahr, Herrn Hellesö und Herrn Dentler einen Zwischenstopp in Potsdam, um Schloss und Park Sanssouci zu besichtigen. Während der eine Bus dann ins Hotel fuhr und die Schüler eincheckten, wurde der andere Bus in einen Unfall verwickelt. Ein Kratzer am Vorderrad war der einzige Schaden, aber bis die Polizei alles aufgenommen hatte, vergingen rund zwei Stunden.  Dass der halbstündige Fußmarsch vom Unfallort ins Hostel die erste Sightseeingtour war, wollten die Schüler nicht so recht glauben.

Die East Side Gallery, das am längsten noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer, war dann wirklich die erste Sehenswürdigkeit.

10d berlin10ab berlinAm nächsten Tag lernten die Schülerinnen und Schüler die Stadt bei einer interessanten Stadtrundfahrt näher kennen. Die Reiseleiterin kam aus München. Am Nachmittag blieb Zeit, um am Ku´damm das schöne Wetter zu genießen und die Berliner Einkaufszentren zu plündern. Am späten Nachmittag fand der Besuch des Plenarsaals im Reichstagsgebäude statt. Im Anschluss trafen sich die Dingolfinger mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Max Straubinger aus Simbach. Dabei bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihm Fragen zu aktuellen Themen zu stellen. „Ich empfinde es als große Freude, dass neunzig Schüler mit ihren Lehrern hierherkommen.“ Straubinger versucht nach eigenen Angaben stets den Kontakt zu den Bürgern in seinem Wahlkreis zu halten, obwohl er viel Zeit in Berlin verbringt. „Am meisten am Abgeordnetensein mag ich die Konfrontation mit den verschiedensten Lebenssituationen.“ Er forderte die Schüler auf, sich politisch zu engagieren.

Mit der Besichtigung des Bode-Museums mit Kunstwerken aus ganz Europa begann der dritte Tag der Berlinreise.  Danach stand die Führung im Stasigefängnis Hohenschönhausen an. Herumgeführt wurden die Schüler von ehemaligen Inhaftierten, was die Erzählungen authentischer machte.

Einen spannenden Ausklang fand die Reise in der Berliner Unterwelt „Gesundbrunnen“. In diesem U-Bahnhof entstanden auf mehreren Etagen unterirdische Luftschutzbunker, die während des Zweiten Weltkrieges Schutz boten. Heute beherbergt die Unterwelt ein Museum mit Funden und Kriegsschrott.  

Mit vielen Eindrücken aus der Bundeshauptstadt kehrten die Zehntklässler nach vier Tagen wieder zurück.

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